Miriam wischte sich eine Strähne aus dem Gesicht, während sie die letzte Ladung Wäsche in den Trockner stopfte. Es war früher Nachmittag, die Kinder bei der Schule, ihr Mann im Büro – und sie, wie so oft, allein im Haus.
Ihr Leben war ordentlich, fast zu ordentlich. Morgens Yoga, mittags Haushalt, abends ein Glas Wein – und in der Mitte: Sehnsucht. Nicht nach Chaos. Sondern nach Wärme. Nach Berührung. Nach einem Blick, der sie wieder als Frau sah, nicht nur als Mutter, Ehefrau, Verwalterin des Alltags.
Heute war jemand angekündigt – ein Installateur, wegen der undichten Leitung im Keller. Sie hatte sich nichts weiter dabei gedacht. Und trotzdem … trug sie heute ein Kleid, das sie sonst nicht anzog, zumindest nicht allein zu Hause. Dunkelblau, mit tiefem Rückenausschnitt und schmalem Bund. Ihre Haut prickelte unter dem Stoff, bar jeder Wäsche. Nur ein Hauch von Parfüm zwischen den Brüsten, ein leiser Wunsch, vielleicht sogar Hoffnung.
Es klingelte.
Sie öffnete.
Der Mann war groß, kräftig gebaut, vielleicht Anfang vierzig. Kurzes dunkles Haar, ein Bartschatten, markante Hände.
„Guten Tag. Ich bin wegen der Leitung im Keller da.“
„Ja, natürlich. Kommen Sie rein.“
Ihre Stimme klang zu ruhig. Zu kontrolliert. Sie führte ihn durch den Flur, ließ ihn vorgehen, sein breiter Rücken füllte den Gang fast aus. Sie beobachtete, wie sich seine Schultern unter dem Hemd bewegten, wie der Stoff sich an seinem Rücken spannte, wenn er sich vorbeugte.
Er kniete sich vor das Rohr, prüfte die Stelle, wo Wasser ausgetreten war.
Miriam stand hinter ihm, lehnte sich an die Wand.
„Sie machen das oft?“
Er drehte den Kopf leicht zu ihr.
„Täglich. Meistens mit weniger hübscher Aussicht.“
Sie spürte, wie sich Hitze in ihrer Brust ausbreitete.
„So schlimm ist es hier doch gar nicht.“
„Ganz im Gegenteil“, murmelte er, ohne sie aus den Augen zu lassen.
Ein Moment der Stille.
Sie war es, die ihn unterbrach:
„Möchten Sie etwas trinken? Wasser? Kaffee?“
„Kaffee klingt gut.“
Oben in der Küche herrschte plötzlich eine Spannung, die man schneiden konnte.
Sie reichte ihm die Tasse, ihre Finger berührten sich.
Sein Blick blieb an ihr hängen, wanderte langsam über ihre Schultern, ihren Hals, die feine Linie ihrer Schlüsselbeine.
„Ihr Kleid … sitzt wunderschön.“
Sie antwortete nicht. Sie trat nur einen Schritt näher. Dann noch einen.
Er stellte die Tasse ab, ohne den Blick abzuwenden.
„Miriam, oder?“
„Ja …“
„Wenn ich falsch liege – sag es mir. Aber ich habe das Gefühl, du willst gesehen werden. Spüren. Gefühlt werden.“
Sie atmete scharf ein. Seine Worte trafen sie direkt – kein Machospruch, sondern eine Beobachtung. Eine Einladung.
„Ich will“, flüsterte sie.
Dann war er bei ihr. Seine Hände auf ihrer Taille, sein Mund auf ihrem Hals.
Der erste Kuss war zart, prüfend. Der zweite fordernder. Seine Hand glitt über ihren Rücken, spürte die nackte Haut, dann tiefer – bis über ihr Gesäß.
„Nichts drunter …“
„Nur heute“, hauchte sie. „Nur wegen dir.“
Sie küssten sich, wild und verlangend. Ihre Finger öffneten seine Hose, fanden ihn hart und bereit.
Er hob sie hoch, setzte sie auf den Küchentisch, schob das Kleid über ihre Hüften. Ihre Beine umklammerten ihn, seine Eichel glitt über ihre feuchte Spalte, doch er drang nicht ein.
Stattdessen nahm er etwas Gleitgel aus seiner Tasche – diskret, aber entschlossen.
Sie verstand sofort. Und sie wollte es.
„Ich warte schon so lange auf einen Mann, der weiß, was er will …“, flüsterte sie, während sie sich langsam umdrehte, sich über den Tisch beugte.
„Dann wirst du ihn jetzt bekommen.“
Er verteilte das Gel auf seinem Finger, strich damit sanft über ihren engen Eingang. Miriam stöhnte leise. Als er den ersten Finger vorsichtig einführte, krampfte sie sich leicht zusammen – dann entspannte sich ihr Körper, ließ ihn hinein.
„So brav“, murmelte er.
Langsam bereitete er sie vor, dehnte sie mit Geduld, streichelte gleichzeitig ihren Rücken, ihren Hals.
Sie war offen für ihn. Voller Erwartung.
Als er seinen Schwanz ansetzte, zitterte sie vor Lust.
„Bitte … ja … nimm mich dort …“
Er drang ein. Langsam, tief.
Sie stöhnte auf, presste die Stirn auf die Tischplatte, ihr Körper bebte unter der Mischung aus Schmerz, Lust und Erfüllung.
Er bewegte sich mit rhythmischer Kraft, seine Hände auf ihren Hüften, sein Atem heiß in ihrem Nacken.
„Du bist so eng … so heiß …“
Ihre Lust wuchs mit jedem Stoß, mit jedem geflüsterten Wort.
Er griff zwischen ihre Beine, fand ihre Klit, massierte sie im Takt seiner Bewegungen.
„Komm für mich … so wie du es verdient hast.“
Sie schrie auf, ihr ganzer Körper verkrampfte sich, sie kam mit einer Intensität, die sie nie gekannt hatte.
Er folgte ihr, tief in ihrem Körper, füllte sie mit seinem warmen Samen.
Für einen Moment war alles still.
Dann streichelte er ihren Rücken, küsste sie zwischen die Schulterblätter.
„Du solltest öfter was reparieren lassen“, flüsterte er mit einem Lächeln.
Sie drehte den Kopf, sah ihn an, erschöpft, glücklich.
„Ich überlege schon, was als Nächstes kaputtgehen könnte.“




