Ich bin 40.
Verheiratet, zwei Kinder, Haus am Stadtrand.
Ich habe ein gutes Leben – wirklich. Mein Mann ist nett, aufmerksam, beruflich erfolgreich. Wir reden viel. Aber wir fühlen wenig. Zumindest nicht mehr so wie früher.
Und manchmal, wenn ich nachts wach liege, spüre ich, wie mein Körper sich sehnt – nach Nähe, nach roher Lust, nach einem Blick, der nicht sagt „Ich liebe dich“, sondern „Ich will dich jetzt, genau so, wie du da liegst.“
Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Vielleicht auch nicht.
Aber ich muss es erzählen, weil es passiert ist. Weil ich es immer noch nicht ganz fassen kann.
Ich war im Fitnessstudio.
Es war ein Dienstagmorgen, kurz nach neun. Die meisten waren arbeiten. Ich hatte frei – Homeoffice „später“, wie ich mir selbst sagte.
Ich trug eine schwarze enge Leggings, ein lockeres Top ohne BH. Ich hatte nicht erwartet, dass ich auffalle. Ich wollte einfach schwitzen, mich spüren.
Er war neu.
Ich hatte ihn noch nie gesehen. Anfang 30, tätowierter Arm, graues Shirt, Jogginghose – und diese Art von Blick, der dich nicht fragt, sondern nimmt.
Wir trainierten an denselben Geräten. Erst nebeneinander. Dann nacheinander.
Und irgendwann sagte er:
„Du hast verdammt schöne Schultern.“
Ich lachte. Nervös.
„Danke. Ich bin alt genug, um deine Lehrerin gewesen zu sein.“
Er grinste.
„Dann hätte ich wahrscheinlich nie aufgepasst.“
Was dann passierte, war kein Plan. Kein Flirt mit Ziel.
Es war ein Sog.
Nach dem Training war ich in der Dusche. Ich hatte gehofft, er wäre längst weg. War er nicht.
Als ich aus der Kabine kam, stand er im Gang. Frisch geduscht, Handtuch um die Hüften.
Er sah mich an. Ich sah ihn an.
Und dann war da kein Zögern mehr.
Die Umkleide war leer.
Er drückte mich gegen die Wand, küsste mich hart, verlangend. Seine Hände glitten über meinen nassen Rücken, meine Hüften, dann unter das Handtuch.
Ich war völlig nackt.
Seine Finger fanden meine Brüste, spielten mit den harten Nippeln, während sein Mund sich meinen Hals suchte.
Ich stöhnte – leise, überrascht von mir selbst.
„Du bist mutig“, flüsterte ich.
„Nein“, sagte er. „Ich bin geil auf dich.“
Dann hob er mich hoch, setzte mich auf die Holzbank in der Ecke.
Sein Handtuch fiel.
Sein Schwanz war hart, dick, bereit – und ich wollte ihn.
Ich öffnete die Beine, zog ihn zu mir, spürte, wie er an meiner nassen Spalte rieb.
Nur einen Moment hielt er inne.
Dann drang er in mich ein.
Ich keuchte – laut.
Es war viel. Zu viel. Aber genau richtig.
Er fickte mich mit einem Rhythmus, den ich lange nicht mehr gespürt hatte.
Kein vorsichtiges „Ist das okay?“ – nur pure, geile Energie.
Sein Becken schlug gegen meines. Ich hielt mich an seiner Schulter fest, biss mir auf die Lippe.
„Fester …“, stöhnte ich. „Bitte, hör nicht auf.“
Er nahm mich genau so.
Wild. Schnell. Ungebremst.
Mein ganzer Körper vibrierte, ich kam – zitternd, mit einem Schrei, der mir selbst fremd vorkam.
Und kurz danach fühlte ich, wie er sich tief in mir entlud. Heiß, zuckend, hemmungslos.
Wir sagten kaum ein Wort danach.
Nur Blicke.
Und dann ein Satz von ihm:
„Du bist nicht fertig mit mir, Stella.“
Und weißt du was?
Er hatte recht.
Ich bin nicht fertig mit ihm.
Und ich werde es wohl auch nicht so schnell sein.




