Es war mein erster Urlaub allein. Zwei Wochen an der italienischen Riviera, Sonne, Strand und Meer – genau das, was ich brauchte. Keine Verpflichtungen, kein Zeitdruck, nur ich, ein gutes Buch und der salzige Duft der Freiheit. Dass ich sie dort treffen würde, hatte ich nicht erwartet.
Sie fiel mir sofort auf. Nicht nur wegen ihrer feurig roten Haare, die in der Sonne leuchteten wie flüssiges Kupfer, sondern wegen ihrer Ausstrahlung. Selbstbewusst, entspannt – eine Frau, die genau wusste, wer sie war. Vielleicht Ende Dreißig, vielleicht Anfang Vierzig. Kurven, die man nicht übersah, in einem knappen weißen Bikini, der ihrer gebräunten Haut schmeichelte.
Ich bemerkte, dass sie mich ebenfalls ansah.
Es begann harmlos. Ein Lächeln am Pool. Ein flüchtiger Blick beim Frühstück. Ein kurzes Gespräch an der Bar. Ihr Name war Elena, geschieden, ihr Sohn sei bei den Großeltern – sie gönne sich „endlich mal wieder Zeit für sich selbst“.
Am dritten Abend saßen wir nebeneinander auf der Terrasse des Hotels. Die Luft war weich, warm, roch nach Oleander und Meer. Sie trank Weißwein, ich einen Campari. Ihre nackten Beine streiften meine. Zufällig. Oder nicht.
„Du bist noch ziemlich jung für dieses Hotel“, sagte sie mit einem leichten Grinsen. Ihre Stimme war tief, sinnlich, etwas heiser. „Wie alt bist du?“
„24“, antwortete ich.
„Hm.“ Sie nahm einen Schluck, ließ die Eiswürfel klirren. „Genau mein Beuteschema.“
Ich verschluckte mich fast.
Sie lachte leise und legte ihre Hand auf mein Knie. „Keine Sorge, ich beiße nicht. Außer du willst.“
Was danach passierte, geschah wie in einem Traum. Ihr Hotelzimmer war nur ein paar Türen weiter. Die Klimaanlage summte leise, während sie langsam ihr Kleid abstreifte und darunter nichts trug. Ihr Körper war weiblich, weich, aber straff – wie der einer Frau, die sich mochte. Ihre Brüste standen rund und fest, ihre Brustwarzen hart und dunkel. Mein Blick wanderte tiefer, über ihren flachen Bauch bis zwischen ihre Schenkel, wo ein gepflegter roter Streifen leuchtete.
„Gefällt dir, was du siehst?“ fragte sie und trat näher.
Ich konnte nur nicken.
Sie küsste mich zuerst sanft, dann fordernder. Ihre Zunge schmeckte nach Wein und Lust. Ihre Hände waren überall, erkundeten mich, zogen mich aus, führten mich zum Bett. Ich spürte ihre Hitze, ihre Gier – und meine eigene. Sie stieg auf mich, ließ sich langsam auf mich sinken, ihre Lippen geöffnet, ihr Blick auf mir. Ich war tief in ihr, spürte jeden Zentimeter, wie sie mich umschloss, mich einsog, mich hielt.
„Langsam“, flüsterte sie. „Genieß es. Ich will dich spüren.“
Wir liebten uns die ganze Nacht. Mal sanft, mal wild. Ihre Fingernägel kratzten über meinen Rücken, ihre Hüften bewegten sich mit einer Erfahrung, die mich fast wahnsinnig machte. Sie flüsterte mir Dinge ins Ohr, die ich nie vergessen würde. Als sie kam, krallte sie sich an mir fest und stöhnte meinen Namen – ehrlich, laut, hemmungslos.
Am Morgen wachte ich neben ihr auf. Ihr Haar war zerzaust, ihr Körper noch immer warm von unserer Nacht. Sie lächelte verschlafen und sagte: „Ich wusste, dass dieser Urlaub gut wird.“
Und ich wusste: Ich würde nie wieder an die Riviera denken, ohne an Elena zu denken – die rothaarige Urlaubs-MILF, die mich gelehrt hatte, wie man sich einfach fallen lässt.




